Minimalismus als Lifestyle - was steckt dahinter?

Der Gedanke “Minimalismus leben” bedeutet, alle unnötigen Besitztümer loszuwerden und sich nur noch auf das Wesentliche zu konzentrieren. 

“Minimalismus bedeutet nicht, nichts zu haben, sondern keinen Ballast zu haben”

In diesem Zitat steckt soviel Wahrheit. Mach doch einmal den Selbsttest: Wie viel Dinge haben sich bei dir in den letzten Jahren angesammelt? Brauchst du sie wirklich alle, oder stehen die Dinge meist nur ungenutzt im Keller?

Der Minimalismus ist in den letzten Jahren zu einer Art Lifestyle geworden. Grund genug für uns, dieses Thema einmal genau unter die Lupe zu nehmen. 

Was bedeutet es überhaupt, minimalistisch zu leben und wie lässt sich dies im Alltag umsetzen? In diesem Artikel geben wir dir hilfreiche Tipps und Anregungen mit auf den Weg.

Was ist Minimalismus? Definition und Bedeutung

Wie wir in der Einleitung bereits thematisiert haben, geht es beim Minimalismus darum, seinen Ballast loszuwerden. Eine vollgestellte Wohnung, die aus allen Nähten platzt, ist auf Dauer definitiv eine Belastung. Du findest nichts mehr wieder und lädst nur selten Freunde in dein Chaos ein.

Genau in einer solchen Situation kann es dir helfen, Minimalismus in deine Wohnung zu bringen. Das bedeutet, dass du dich auf das Nötigste beschränkst. Du behältst nur die Dinge, die du wirklich brauchst. Sämtliche Gegenstände, die du nicht mehr benötigst oder nie benutzt, kommen weg.

Das klingt auf den ersten Blick ziemlich radikal – das ist es aber eigentlich gar nicht. Man sagt: “Die Wohnung ist der Spiegel unserer Seele”. Ist deine Wohnung überfüllt und unaufgeräumt, hat das auch einen Einfluss auf dein Gemüt. 

So radikal ist es also gar nicht, nach dem Gebot des Minimalismus zu leben – es ist viel mehr eine Befreiung von Altlasten und Chaos. 

Minimalismus: Entwicklung und Ziele

Der Gedanke des Minimalismus stammt aus den USA. Es gab in verschiedenen Jahrzehnte unterschiedliche Bewegungen, die sich mit dem Thema “Simple Living” (einfaches Leben) auseinandersetzten. In Europa hat der Lebensstil Minimalismus in den letzten Jahren immer stärker an Zuspruch gewonnen. 

Unsere heutige Welt ist hektisch und voller Erwartungen. Was oftmals fehlt, ist ein Rückzugsort, in dem wir zur Ruhe kommen. Deshalb fangen immer mehr Menschen damit an, ihre Wohnungen auszumisten und sich auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren. 

Aufgeräumte Zimmer, übersichtliche Regale und viel Platz für die eigene Entfaltung sind nur drei der Ziele, die der Minimalismus verfolgt. 

Es geht darum, mehr Ordnung und Platz in der eigenen Wohnung zu schaffen. Dir bleibt dadurch mehr Zeit für andere Dinge, denn du sparst dir das ständige Aufräumen. Zudem ist deine Wohnung dann sauberer und es fällt dir viel leichter, zu saugen und zu putzen. 

Und wie schön wäre es, wenn deine Freunde regelmäßig zu Besuch kommen könnten und du vorher nicht stundenlang aufräumen müsstest? Fassen wir das Ganze zusammen: Minimalismus ist eine echte Erleichterung. 

Es lohnt sich, die Wohnung auszumisten, mehr Platz zu schaffen und neue Strukturen zu schaffen. Du selbst wirst dich dadurch auch aufgeräumter und wortwörtlich entlasteter fühlen. Probier es aus!

Drei Tipps, Minimalismus zu leben

Sich von Ballast zu befreien und minimalistisch zu leben, klingt erstmal ganz leicht. Aber die Umsetzung? Da kann es schon mal hapern. 

Denn natürlich soll dein neuer Lebensstil auch zu dir und deinem Alltag passen. Mit diesen drei einfachen Tipps gelingt es dir, Minimalismus in dein Haus zu bringen.

1) Einfach anfangen

Das Wichtigste ist es, einfach anzufangen. Verliere dich nicht in der Planung, wie Minimalismus in deiner Küche funktionieren soll. Fange in einem Raum an und arbeite dich Schritt für Schritt nach vorne. Damit verhinderst du auch, dass du dich überfordert fühlst und aufgibst.

Gehe gelassen an das Thema ran: Minimalismus im Wohnzimmer klappt nicht von jetzt auf gleich. Es ist für deinen Geist wirklich anstrengend zu bewerten, was aussortiert werden kann und was nicht. Sei also nicht zu hart mit dir, wenn du nur langsam voran kommst - jeder hat sein eigenes Tempo.

2) Effektives Ausmisten

Minimalismus zu wohnen heißt, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, was du wirklich brauchst. Konzentriere dich nicht darauf, was aussortiert werden soll. Lege den Fokus auf die Dinge, die dir Freude machen und die du behalten möchtest. Stell dir beim Ausmisten einige Fragen, wenn du dir bei einem Teil unsicher bist:

3) Habe ich Freude daran?

- Was war mein erster Gedanke, als ich das Teil gesehen habe?- Würde ich es jetzt direkt anziehen / benutzen?- Wann habe ich es das letzte Mal in der Hand gehabt?

Lebe auch in anderen Bereichen minimalistisch

Wenn Minimalismus uns von Ballast befreit – wäre es dann nicht auch sinnvoll, den Gedanken auf andere Lebensbereiche als das Wohnen zu übertragen? Das kann beispielsweise dein Terminkalender sein. Prüfe, wie voll dieser für die nächsten Wochen ist und was davon wirklich wichtig ist. 

Versuche, bewusster zu leben und dich darauf zu konzentrieren, was dir Freude macht. Minimalismus kann auch heißen, sich von negativen Freundschaften zu lösen und stattdessen mehr Zeit mit dir selbst zu verbringen. 

Wie shareonimo.at einen minimalistischen Lebensstil unterstützt

Nach dem Ausmisten hast du sicher festgestellt, dass viele Dinge ungenutzt bei dir herumstehen. Nicht immer möchte man sich aber von all dem trennen und es gibt viele Menschen in deinem Umkreis, die gerade Werkzeug, Sportgeräte oder ein Fahrrad gut brauchen könnten. Genau dann ist Teilen die sinnvollere Option und fördert zumindest Minimalismus bei jenen, die etwas mieten, anstatt es zu kaufen. 

Mit shareonimo.at hast du eine Plattform, auf der du deine ungenutzten Gegenstände verleihen kannst. Anstatt immer mehr Ressourcen zu kaufen, leihst du einfach nachhaltig und sozial jene Dinge in deiner Umgebung aus, die du gerade benötigst. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, lies hier, wie shareonimo.at funktioniert.

Minimalismus als Lifestyle? Viel mehr als nur ein Trend

Kommen wir nochmal auf unser Zitat zurück: “Minimalismus bedeutet nicht, nichts zu haben, sondern keinen Ballast zu haben”. Genau das ist der Grundgedanke dieses Lifestyles, der so viel mehr ist als nur eine Bewegung, die gerade irgendwie angesagt ist. 

Bist du bereit, dich von Dingen zu trennen oder ihnen endlich mehr Sinn zu verleihen? Dann wirf noch heute einen Blick in deine Abstellkammer und deinen Keller und entscheide, was bleiben darf, was weg muss und was du eventuell an andere vermieten könntest.

 

 

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