Sharing Economy- neue Zeiten erfordern neue Ideen

Wenn man in der Geschichte zurückblickt, war immer schon eine Art der Rebellion der jüngeren Generation gegen traditionelle Strukturen zu erkennen. Nach den großen Weltkriegen warf die westeuropäische Gesellschaft ein Hauptaugenmerk auf Entwicklung, Konsum und Wachstum. Nordamerika und Westeuropa haben viel bezüglich der Konsumkultur durchgemacht. Neue Technologien bezüglich der Nachhaltigkeit spielen eine immer wichtigere Rolle aufgrund unterschiedlicher Kombinationen von Faktoren. Der große Auftritt der Sharing Economy

Wir konnten Jahre der rasend schnellen technischen Entwicklung kombiniert mit dem enorm wachsenden Internet beobachten. Diese Entwicklungen fanden ihren Ursprung nach der Wirtschaftskrise und brachten eine gewisse Sensibilisierung für Umweltfragen.

Sharing is Caring

Wenn wir einen Blick in die Welt der Startups werfen, können wir die Tendenz hin zur Sharing Economy erkennen, die den Bedarf an Flexibilität und Verfügbarkeit in der Gesellschaft unterstreicht. Beispiele für diese neuen Business Strategien sind zum Beispiel AirBnb (Vernetzung von Unterkünften), Netflix und Crowdfunding. Unternehmer entwickeln in diesen Bereichen immer mehr Ideen, diese Strategien finanziell zu unterstützen und so an den Kunden zu bringen und der Erfolg zeigt sich dadurch, dass die Konsumenten immer mehr Interesse zeigen.

Transumer sind die neuen Consumer

Wir gehen zurück ins Jahr 2013. Fitch eine Design- und Geschäftsberatung ruft einen neuen Begriff ins Leben „Transumer“. Das sind Konsumenten, die nicht zwingend besitzen wollen. Besitz und Produkte sind hier weniger von Bedeutung, hier zählen eher die Erfahrung und der Kontakt zu anderen Menschen. Transumers wollen frei sein vom Besitzzwang. Sie wollen sich mit anderen austauschen und ein Ziel erreichen. Das Ziel, Sharing Economy voran zu treiben. Die sogenannten Transumers sind laut PWC zwischen 24 und 44 Jahren. Diese Veränderung kann deutliche Verbesserungen in Bezug auf Kostenersparnisse mit sich bringen. Wet teilt und leiht, muss schließlich weniger kaufen - das Konzept günstig mieten statt kaufen greift ab jetzt um sich.

Lass dein Geld deinem Herzen folgen

Eine andere Schlüsselfunktion ist der Aufbau der Vernetzung. Durch tauschen, und borgen bekommet Sharing Economy immer mehr Anerkennung. Diese Vorgehensweise haben bekannte StartUp Unternhemen wie Motoshare, Djeepo und Camptoo alle gemeinsam. Die Köpfe hinter diesen Unternehmen versuchen die Aufmerksamkeit der Konsumenten auf sich ziehen, sodass Feedback und Ideen für Verbesserungsvorschläge auch kundenseitig eingebracht werden. Gemeinsam erarbeiten somit Unternehmer und Konsumenten die stark wachsende Idee des Sharings.

Nachhaltig, leistbar und leicht zugänglich

Sharing basierende Startups und deren Kunden profitieren voneinander in den Bereichen Nachhaltigkeit, Leistbarkeit und deren leichten Zugang zu Konsumgütern und Dienstleistungen. Offene Meinungen und kreative Ideen teilt man  miteinander. Der Spezialist für Konsumverhalten Russel Belk beschreibt diese Entwicklung folgendermaßen.

"Der Kreis des Konsumenten der Sharing Economy betreibt, hat sich von kleinen Familien, über enge Freunde bis hin zur Öffentlichkeit durch soziale Medien und das Internet so stark verbreitet, dass man dadurch sehen kann womit sich der einzelne Nutzer identifizieren kann. Genau mit dieser Entdeckung kann das Konsumverhalten beschrieben werden."

Spiegelung der Realität

Wenn Produkte die wir bisher kauften und besaßen nun zu ausgeliehenen Produkten werden, können neue Gedanken gefasst werden. Der Zwang zu Nutzung schwindet, da wir das geborgte wieder zurückgeben können ohne viel verloren zu haben. Die Kommunikations- und Verbindungsmöglichkeit steigt und ist äußerst interessant.

Wie sich der Trend Sharing Economy entwickelt?

Man spekuliert, dass Europa die größte Entwicklung in diese Richtung machen wird. Jedoch müsse man mehr Augenmerk auf Balance und Koordination legen. Es müssen Lösungen für Vertrauensprobleme untereinander gefunden werden, da Vertrauen im Bereich des Verleihens und der Onlinebezahlung eine wesentliche Rolle spielt. Erst wenn diese Unsicherheiten geklärt sind, steht einer Übernahme der Sharing Economny nichts mehr im Wege.

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